Zum Geleit

In jahrzehntelanger Kleinarbeit, getragen von der Liebe zur Natur und Heimat, trug ich Zeile um Zeile zusammen, bis es zu diesem Werkchen gereift war. Ich ließ mich leiten von dem Gedanken, das Geschehen der Vorzeit in Geschichte und Sage, Volkstum und Brauchtum, der Vergessenheit zu entreißen, um es der Zukunft zu erhalten. Mit nüchterner Überlegung habe ich den strengen, weitausholenden Rahmen gesprengt, bewusst auf belanglose Kleinigkeiten verzichtet, mit Bedacht die schriftlichen und mündlichen Überlieferungen ausgewertet, und der Sprache den vólksmündlíchen Charakter gegeben. Ich möchte an dieser Stelle allen Freunden und Helfern danken, die mir in Wort, Bild und Schrift ihre freundliche Unterstützung gaben. So mögen diese Zeilen hinausgehen, in der Hoffnung, dass mein Versuch gelungen ist, das Vermächtnis unserer Altvordern neu belebt zu haben.

 

 

Bröl, den 22.10. 1974

Josef Müller