Lauthausen, einst und jetzt

Nunmehr möchte ich zu einer Wanderung durch unser Amt einladen. Erleben wir die Lichter und Schatten von einst, die sich in der Geschichte der Jahr- hunderte wiederspiegeln.

Beginnen wir unsere Wanderung in Bröl, gehen der Bachstraße entlang zum Steg, überqueren den Brölbach über die neue Spannbetonbrücke, die 1960 erbaut wurde und wandern den Bröler-Weg langsam bergan. Dieser Weg war früher mit alten, knorrigen Eichen- und mächtigen Fichtenstämmen begrenzt. Obwohl der Weg von Löchern und Furchen übersäht war, wurde er von den Brölern gerne als Kirchweg benutzt. Die dichten Baumkronen spendeten im Sommer eine wohltuende Kühle. Dieser Weg hat im Laufe der Jahrhunderte keinerlei Veränderung er- fahren, außer im Frühjahr 1968, wo er eine Teerdecke erhielt.

Auf halbem Wege halten wir an, verschnaufen eine Weile, wobei sich unsere Blicke in die Bilder der Landschaft tauchen, die so reizvoll vor uns liegen. Kaum sind wir auf der Höhe angelangt, dringen freundliche Glockengrüße an unser Ohr, womit uns das Dorf Bödingen empfängt