Fest steht, dass es sich bei Lauthausen um eine uralte Siedlung handelt, deren Name erstmals im Stadtarchiv zu Köln um 1311 genannt wird.

Um 1424 erscheint die Honschaft im Wechsel der Namen als Luythusen - Ludenhausen oder auf Plattdeutsch: "Lokkessen“. Aus einer alten mündlichen Überlieferung soll die Auslegung des Namens folgenden Ursprung haben:

Alle bedeutsamen Orte, die auch fast immer an Wasserläufen lagen, bedienten sich zum Übersetzen einer Fähre. So auch in Lauthausen. Am südlichen Ortsteil am Ufer der Sieg, stand das Haus des Fährmanns, das sogenannte „Löckhuus". Rechts neben dem Türbalken war eine Glocke angebracht, mittels dessen man dem Fährmann ein Zeichen gab, wenn man übergesetzt werden wollte. Nach der Bezeichnung „Löckhuss“ soll der Name „Luythuus“ - später „Lokkessen“ - oder ins Hochdeutsche übersetzt: „Läute-Haus“ entstanden sein, woraus sich im Laufe der Jahrhunderte der Ortsnamen Lauthausen entwickelt haben soll.

 

Übernommen aus dem Buch "Die Mairie Lauthausen" von Herrn Joseph Müller, 1973.